30.11.2016
Hochwertige Berufliche Bildung sichern

Hubert Aiwanger stattet Berufsschule II einen Besuch ab

Das Staatliche berufliche Schulzentrum Landshut II hat eine neue Schulleiterin, Oberstudiendirektorin Elisabeth Wittmann, zu deren Amtsantritt Hubert Aiwanger persönlich gratulierte und ihr viel Erfolg für ihr verantwortungsvolles Amt wünschte.

Elisabeth Wittmann stellte MdL Aiwanger im Beisein von StDin Tanja Zeis, StDin Andrea Melzer und StD Heinrich Etzel das Schulprofil und Schulprogramm kurz vor, bevor die Anwesenden in die Gesprächsrunde eintauchten.

„Eine moderne funktionierende Berufsschule, angepasst an die geänderten gesellschaftlichen Gepflogenheiten und technischen Neuerungen, bedarf sehr viel Hilfe und Unterstützung durch das Kollegium. Diese Schule zeichnet sich durch eine gute und qualitativ hohe Zusammenarbeit aus“, so OStDin Wittmann.

Auf die Nachfrage von Hubert Aiwanger, ob die Lehrkräfte an den Berufsschulen wie bei den anderen Schularten auch mit einem hohen Verwaltungsaufwand belastet seien, erwiderte ihm StDin Zeis: „Der Kraft- und Zeitaufwand ist an den Berufsschulen ebenso an der Obergrenze angekommen.“ „Es werden viele Stunden ohne Entgelt geleistet, deshalb nimmt auch das Engagement für noch mehr zusätzliche Arbeiten im Kollegium ab“, betonte StDin Melzer als Vertreterin des Personalrats.

StD Etzel: „Ein großer Zeitfresser ist die Dokumentationspflicht. Jedes Gespräch, ob mit dem Schüler, den Eltern oder dem Lehrherrn muss dokumentiert werden. Zeit für besondere, zeitaufwendigere Fälle fehlt dadurch! Dieser Bürokratismus ist zu minimieren!“

„Engagement, auch über den Unterricht hinaus, ein guter Draht zu den Schüler/innen, aktive Zusammenarbeit mit den Eltern, hochwertiger Unterricht, fachliche Kompetenz, Fortbildung – all das wird vom Lehrerkollegium an bayerischen Berufsschulen gefordert. Die dringend benötigte Entlastung durch mehr Anrechnungsstunden erfolgt leider nicht“, stellt Hubert Aiwanger fest. Hier ist die Staatsregierung gefordert, diesen Missstand abzustellen und die Anrechnungsstunden aufzustocken, so Aiwanger.